Amanda Cross war eine der intelligentesten Krimiautoren

Amanda Cross, mit richtigem Namen eigentlich Carolyn Gold Heilbrun wurde am 13. Januar 1926 in East Orange, New Jersey geboren. Dieser Ort liegt nur etwa 20 km Luftlinie von New York City entfernt. In dem überwiegend von Afroamerikanern bewohnte Ort leben knapp 20% der Menschen unter der Armutsgrenze. Heilbrun starb am 9. Oktober 2003 in Manhattan, New York City.

Amanda Cross – Leben und Wirken

Sie ist eine bekannte Feministin, Schriftstellerin, Krimiautorin und Literaturprofessorin. Sie studierte an der berühmten Frauen-Universität Wellesley College vor den Toren von Boston. Auf dieser Universität studierten unter anderem so berühmte Frauen wie Nora Ephron, Hillary Clinton,  Madeleine Albright, Ali MacGraw. Diese Uni gehört zu den besten Frauen Hochschulen der USA. Außerdem studierte sie englische Literatur an der Columbia Universität in New York.

Mit 19 heiratete Carolyn den Professor für Wirtschaftswissenschaften James Heilbrun. Mit ihm hat sie drei Kinder. Heilbrun wurde 1986 die erste Direktorin des Forschungsinstitutes für Frauenfragen an der Columbia Universität.

Sie verfasste mehrere feministische Werke, schrieb Essays und Zeitungsartikel, unter dem Künstlernamen Amanda Cross veröffentlichte sie vierzehn Krimis um die Literaturprofessorin Kate Fansler, die sie weltberühmt machten. Diese Krimis sind intelligent geschrieben, die Figuren gut aufgebaut und Heilbrun benötigte keine billige Effekthascherei, um Spannung aufzubauen. Kate Fansler ist ebenso wie auch Amanda Cross ein unangepasste Frau, die sich weder anpasst noch unterordnet, weil man es von ihr erwartet. Fansler beispielsweise ist von mittlerem Alter, mittlerer Figur, raucht, trinkt und liebt fettes Essen. Eigentlich hat Heilbrun  feministische Krimis geschrieben, das aber subtil und sympatisch und nicht mit der Brechstange.

Amanda Cross als meisterhafte Krimiautorin

Die Bücher, sprachlich einwandfrei und ohne derbe Sprache, kommen ganz ohne fürchterlich blutige Metzeleien aus. Die Spannung baut Amanda Cross einfach durch ihren Erzählstil auf.

Am 9. Oktober 2003 beendete sie in Manhattan ihr Leben durch Selbstmord. Bereits 1997 verarbeitete sie dieses Thema in einem Essay-Band, in dem es darum ging, ob ein Leben jenseits der 60 noch lebenswert sei.

Neben all den vielen zum Teil richtig guten Neuerscheinungen sollte man ruhig von Zeit zu Zeit zu einem Klassiker greifen. Die Bücher der Amanda Cross sind auf jeden Fall eine Entdeckung wert.


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