Anthony Bourdain – Koch und Entertainer

27. Januar 2012 | Von | Kategorie: Amerikaner, Anthony Bourdain, Autor

Mit Anthony Bourdain durch die Küchen der Welt

Anthony Bourdain wurde am 25. Juni 1956 in New York als Sohn eines Managers von Columbia Records und einer Journalistin geboren. Bourdains Vorfahren väterlichseits stammen aus Frankreich. Anthonys Großvater emigrierte Ende des 1ten Weltkriegs aus Frankreich nach New York.

Anthony Bourdains Ausbildung

Anthony Bourdain besuchte für zwei Jahre die Elitehochschule Vassar College bevor er sich für ein Studium am renommierten Culinary Institute of America entschied. Seinen Abschluß machte er 1978.

In den 1980er Jahren heiratete er seine College Freundin Nancy Putkoski, von der er sich etwa 20 Jahre später scheiden ließ.  Mit seiner zweiten Frau, der Italienerin Ottavia Busia, die er 2007 heiratete hat er eine Tochter.

Bourdain arbeitete nach seiner Ausbildung in verschiedenen New Yorker Restaurants, bis er Küchenchef im Restaurant  „Brasserie Les Halles“ in  New York wurde. Seine Position übernimmt vorübergehend sein ehemaliger Souschef Carlos Llaguno.

Berühmtheit erlangte Bourdain mit seinem Buch „Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten“ in dem er dem Laien schonungslos aus dem Leben von Köchen in Profiküchen erzählt. Daneben hat er noch mehrere Krimis geschrieben, die natürlich in der Gastroszene spielen.

Anthony Bourdains Mission

Der rührige Amerikaner ist nicht nur Koch und Buchautor, sondern auch Moderator einer Fernsehsendung. Für diese Sendung reist er in alle möglichen Gegenden dieser Welt auf der Suche nach kulinarischen Highlights. Diese Serie ist so etwas wie ein kulinarischer Reisebericht. Bei den Gesprächen mit den Köchen und Gästen lernt man oft mehr über Land und Leute als man von anderen Dokumentationen lernt.

Derzeit läuft die Serie im FreeTV auf DMAX. Für die Dreharbeiten reist er auch in gefährliche Länder wie zum Beispiel Kolumbien. Er zeigt wie sich die Menschen in diesen Ländern ernähren und probiert oft die Küche der armen Leute, die häufig besonders aromatisch ist. Damit erweitert er nicht nur seinen eigenen Horizont, sondern auch unseren, denn wenn wir schon mal von einem Gericht gehört haben, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir es auch selber probieren. Er macht auch sensibel für die unberührte Natur, rückt diese in unseren Fokus, vielleicht kann so das eine oder andere Paradies gerettet werden.


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