Ein Krokodil für Mma Ramotswe

Alexander McCall Smith wurde im August 1948 in Bulawayo/ Rhodesien, dem heutigen Zimbabwe geboren. Sein Vater war öffentlicher Ankläger in der damaligen britischen Kolonie. Alexander ging nach Schottland um Jura zu studieren. Alexander McCall Smith lehrte Jura in Großbritanien, gewann einen Wettbewerb für Jugendbücher und veröffentlichte rund 30 Kinderbücher. Später ging er nach Botswana um dort beim Aufbau der Universität zu helfen und um dort Jura zu lehren. Dort sammelte er Eindrücke für seine Serie um Mma Ramotswe, die die „No.1 Ladies Detective Agency“ betreibt.

Alexander McCall Smith langer Weg zum Krimiautoren

Der erste Band um Precious Ramotswe beginnt mit dem Tod ihres Vaters. Ihr Erbe ermöglicht es ihr ihren Traum zu erfüllen, eine Detektei zu eröffnen.

Mma Ramotswe die erste Detektivin Botswanas sitzt tagtäglich mit ihrer Sekretärin Mma Makutsi auf der Veranda vor ihrem Büro in Gaborone am Rande der Kalahari und wartet auf Kundschaft.

Dieses Warten ist symptomatisch für das ganze Leben in Afrika, alles geht langsamer, bedächtiger als bei uns in Europa.

Alexander McCall Smith läßt Precious Ramotswe ermitteln

Zunächst kommen die Klienten nur langsam zur „No.1 Ladies Detective Agency“. Mal kommt eine Sekretärin zu ihr, die wissen will, ob der Mann, der sich als ihr Vater ausgibt dieses auch wirklich ist oder nicht. Diesen Fall löst sie wie viele mit gesunden Menschenverstand, einer guten Beobachtungsgabe und wenig technische Hilfsmittel. Ein anderes Mal kommt eine Ehefrau, die wissen will ob ihr Mann sie betrügt. Dann gilt es einen Versicherungsbetrug aufzudecken. Bis dahin waren es alles Fälle, wie sie überall auf der Welt vorkommen können.

Der wichtigste Fall des ersten Bandes ist der Auftrag herauszufinden, ob die Knochen in dem Beutel eines Medizinmannes die Fingerknochen eines verschwundenen Jungen sind.

Mma Ramotswe löst im Laufe von gut 250 Seiten all die Fälle mit Hilfe eines alten englischen Handbuchs für Detektive, mit weiblicher Intuition und mit Hartnäckigkeit.

Ein durchaus lesenswertes Buch, das sich deutlich von europäischen und amerikanischen Krimis unterscheidet.


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