Venedig Krimi von Edward Sklepowich

Die Krimiserie von Edward Sklepowich um den jungen Amerikaner mit italienischen Wurzeln, Urbino Macintyre spielt in Venedig. Macintyre  und seine Freundin Barbara Contessa da Capo-Zendrini sitzen  im Cafè Florian am Markusplatz und führen aufgeregte Gespräche. Die  amerikanische Schriftstellerin Margaret Quinton soll sich das Leben genommen haben? Kann das wirklich sein? Sie hat angeblich für ihren Schriftstellerkollegen Clifford Voyd romantische Gefühle gehabt haben, die dieser anscheinend nicht erwidert hat. Aber deshalb auf Selbstmord zu schließen?

Edward Sklepowich läßt Wahlvenezianer und Contessa gemeinsam ermitteln

Dann wird ihre alte Waschfrau Maria Galuppi tot in der Kirche San Gabriele aufgefunden und die Reliquie der heiligen Theodora verschwindet. Die Polizei stellt schnell fest, dass die alte Frau ermordet wurde und der Täter ist schnell gefunden. Die Polizei verdächtigt ihren geistig zurückgebliebenen Sohn Carlo, der als Küster in der Kirche arbeitet. Bevor die Polizei ihn festnehmen kann, verschwindet Carlo, was die Polizei als Schuldeingeständnis sieht.

Als Carlo einige Tage tot aufgefunden wird, steht für die Staatsmacht fest, dass sich der junge Mann aus Scham selbst gerichtet hat. Damit scheint der Fall aufgeklärt, wenigstens für die Polizei. Urbino Macintyre kann das alles nicht glauben. er kannte die alte Frau und ihren Sohn und hält das alles für mehr als unwahrscheinlich, doch da die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen hat, muß es selbst Nachforschungen anstellen, wenn er ihre Unschuld beweisen und den wahren Täter überführen will.

Edward Sklepowich Ermittlerduo recherchiert im Karneval

Venedig steht kurz vor dem Karneval und die Stadt ist wie immer zu dieser Zeit ein Tollhaus. Wahlvenezianer Urbino Macintyre macht sich gemeinsam mit der Contessa da Capo-Zendrini an die Ermittlungen und gerät immer tiefer in einen Strudel mysteriöser Ereignisse. Urbino Venezianer aus Leidenschaft, entdeckt Spuren, die weit in die Vergangenheit der Lagunenstadt zurückführen.

Der ersten Krimi des italo-amerikanischen Schriftstellers Edward Sklepowich ist sofort ein Volltreffer. Was etwas verworren und merkwürdig klingt, ist ein gut recherchierter und mitreißender Krimi. Ein Muß für alle Venedigfans und Freunde des morbiden Charmes der Lagunenstadt.


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