Urbino Macintyre ermittelt in seiner Wahlheimat Venedig

Urbino Macintyre, der Serienheld des italo-amerikanischen Professors für Kunstgeschichte und Literatur und Krimiautors Edward Sklepowich ist der Schriftsteller, Kunstliebhaber und Detektiv aus Leidenschaft.

Urbino Macintyre ist ein italo-amerikaner und Wahlvenezianer

Der italo-Amerikaner Urbino Macintyre erbt von seiner italienischen Mutter (Parallele zum Autoren;-)) einen Palazzo in Venedig. Die meiste Zeit des Jahres verbringt er in der Lagunenstadt mit seiner Freundin (vermutlich älter als er), der verwitweten Contessa da Capo-Zendrini. Die beiden verbindet die Liebe zu Venedig, zur Kunst und Geschichte der Lagunensstadt und der Spaß am „schnüffeln“. Die Herkunft der Contessa öffnet Urbino viele Türen, was ihm bei seinen inoffiziellen Ermittlungen sehr zugute kommt.

Die Fälle sind allesamt zwar spannend, aber meistens nicht brutal. Man merkt, dass Sklepowich ein intimer Kenner der Stadt ist und so lernt man gemeinsam mit Urbino die Stadt Dank der Contessa kennen. Allerdings sind manche Orte oder Kanäle seiner Phantasie entsprungen. Wird ein Palazzo  oder eine Kirche zum Tatort, dann gibt es diese meist nicht. Bei Streifzügen durch die Stadt bleibt er weitgehend authentisch.

Urbino Macintyre ermittelt mit seiner Freundin der Contessa da Capo-Zendrini

In seinen ersten Büchern wird Urbino Macintyre als Mann mit unterdrückten Problemen beschrieben.  Er war sehr den Büchern zugewandt, wirkte asexuell, allerdings mit einem Hang zum Flirten. Er hat grüne Augen und rot-braunes Haar. Mit seiner engen Freundin Barbara Contessa da Capo-Zendrini pflegt er eine intime Beziehung, allerdings ohne jemals intim miteinander zu werden

Die Contessa ist es auch, die Urbino in einem späteren Band aus seiner Einsamkeit herausholt und ihm klar macht, dass niemand für das Zölibat gemacht ist. Später gibt sie ihren Segen, als er mit ihrem schwulen, grünäugigen und rothaarigen Neffen nach Marokko reist. Nach zwei Jahren kehrt Urbino mit einem jungen Liebhaber aus Marokko zurück. Urbino war kurze Zeit in den Staaten verheiratet. Der Autor bleibt mit seinen sexuellen Anspielungen immer äußert dezent, so dass die Serie nicht auf „Schwulen Krimi“ reduziert wird.


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