Scrapbooking Mystey Serie von Laura Childs

Scrapbooking ist ein Trend der aus Amerika zu uns kommt. Hauptsächlich geht es um das aufwändige und individuelle verschönern von Einladungen, Tischkarten, Alben zu jedem Anlass. Dafür kann man jeden erdenklichen Werkstoff und alle möglichen Techniken verwenden.

Scrapbooking und Mordermittlungen, beides bedarf der Geduld und Phantasie

Scrapbooking ist auch das, was die Heldin in dem Buch „Keepsake Crimes“ dem ersten Band einer neuen Krimiserie der Erfinderin der „Tea Shop Mystery Serie“  Laura Childs, macht. Die Serie spielt im French Quarter von New Orleans. Die Heldin Carmela Bertrand betreibt dort einen kleinen Scapbooking Laden. Dort können Kunden gemeinsam an Sammelalben oder anderen Projekten arbeiten und Carmela verkauft alles, was man dafür benötigt. Natürlich sind die meisten Frauen die dort gemeinsam basteln befreundet und so wird geklatscht und getratscht und so mancher Mord aufgeklärt.

Im ersten Band steht der Mardi Gras vor der Tür und Carmela und ihre Freundin Ava, die im Laden nebenan allerlei Gruseliges, insbesondere Mardi Gras Masken verkauft freuen sich auf die Festtage, nicht zuletzt weil sie gute Umsätze erwarten.

Während einer abendlichen Parade sehen sie das es einem örtlichen Geschäftsmann auf einem Wagen schlecht geht. Ihm wird vom Festwagen geholfen und kurz darauf wird er für tot erklärt.

Scrapbooking, dabei läßt es sich hervorragend klatschen und tratschen

Der Hauptverdächtige steht schnell fest. Es ist Carmelas Noch-Ehemann Shamus. Obwohl sie nicht besonders gut auf ihn zu sprechen ist, traut sie ihm den Mord nicht zu und so versucht sie seine Unschuld zu beweisen. Während sie sich bei den Ermittlungen wieder näher kommen, überlegt sie, ob die Trennung von Shamus die richtige Entscheidung war.

Keepsake Crimes ist der gelungene Auftakt einer neuen Krimiserie, bei der man viel über das Leben und das Essen in New Orleans erfährt und natürlich auch über Scrapbooking. Die Bücher und die sympathischen Charaktere machen Lust auf die Serie.

Leider scheint es von diesem Buch bislang keine Übersetzung ins Deutsche zu geben. Das sollte aber niemanden darin hindern, das Buch zu lesen, da es in einer gut verständlichen Sprache geschrieben ist.


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