Nachfolger von "Der Teufel trägt Prada"Lauren Weisberger ist vielen durch den großen Erfolg und den Kinohit „Der Teufel trägt Prada“ bekannt. Lauren Weisberger neustes Buch ist nun Champagner und Stilettos, im Original „Last Night at Chateau Marmont“ und die Hoffnung lag nah, dass auch dieser Roman wieder spritzig und böse wird. Aber leider weit gefehlt.

Lauren Weisbergers etwas lahmende Geschichte

Der Inhalt ist relativ leicht erzählt: Die junge Brook ist Ernährungswissenschaftlerin. Sobald sie Feierabend macht, zieht sie durch Bars und Clubs um Bands zu hören. Eines Tages trifft sie den melancholischen Sänger Julian Alter und verliebt sich in ihn. Nach einigen Wochen bemerkt er sie, sie verlieben sich ineinander, werden ein Paar und heiraten. Um Julian den Rücken für seine Musik frei zu halten, nimmt Brook einen zweiten Job an. Die ganze Familie hegt Zweifel daran, dass Julian jemals Karriere machen wird, umso überraschter sind alle, als er entdeckt wird und seine große Karriere quasi über Nacht beginnt.

Julian und Brook sind vom Erfolg überwältigt und stehen plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen. Julian ist ständig auf Tournee, hat Fernseh- und Pressetermine und ist kaum noch zu hause. Er fühlt sich von Brook unverstanden, doch geht es ihr ebenso. Dann schießt sich die Boulevardpresse auf das Pärchen ein. Sie wirkt so gar nicht wie ein Star oder wie der Partner eines Stars. Sie ist nicht glamourös, sondern nur langweilig. Über Julian wird berichtet, dass er zahlreiche Affären hat. Sind das Gerüchte oder kann das stimmen? Jetzt muß Brook aktiv werden, wenn sie ihre Ehe retten will.

Lauren Weisberger bleibt dem Leser etwas schuldig

Ich bekam dieses Buch aufgrund des Titels geschenkt. Das und die Tatsache, dass es von Lauren Weisberger, der Autorin des New York Times  Bestsellers „Der Teufel trägt Prada“ stammt. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich gespannt, da die Geschichte Potential hat. Leider ging es mir wie einigen anderen Leserinnen, das Buch langweilte mich ungemein. Auf die Hälfte gekürzt wäre es vermutlich in Ordnung gewesen. Die Autorin beschreibt seitenweise immer wieder die gleichen Szenen. Vielleicht hätte ich es auf Englisch lesen sollen, dass macht die Bücher meist etwas lesenswerter. An der Länge ändert es nichts und auch nicht daran, dass es zäh ist.


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